Das Spiel der Mächtigen mit Julian Assange

Das Spiel der Mächtigen mit Julian Assange
  Nun haben auch schwedische Behörden ihre Ermittlungen gegen Julian Assange wieder aufgenommen. Die WikiLeaks-Gründer ist an keinem Ort der Welt mehr sicher. Niemand sonst wie Julian Assange, der Gründer von WikiLeaks, hat durch die Veröffentlichung von geheimen Dokumenten mit beispiellosem Mut mehr zur Entlarvung der Machenschaften gnadenloser Herrschafts-Eliten beigetragen, die sowohl andere Länder mit Krieg überziehen, als auch die arbeitende Bevölkerung ausbeuten. Daher versuchten sie von Anfang an, seiner mit allen widerrechtlichen Mitteln habhaft zu werden. Die Medien tragen durch lückenhafte Berichterstattung, Verdrehungen und Verleumdungen das Ihre dazu bei. Nur die Öffentlichkeit wachsamer alternativer Medien und ihrer wachsender Leserschaft kann ihm noch Schutz gewähren. Die meisten Menschen erfassen bei der oberflächlichen und manipulativen Berichterstattung nicht die welthistorische Bedeutung dessen, was sich mit der Verhaftung Julian Assanges und seiner zu erwartenden Auslieferung an die USA abspielt. Es geht um die Freiheit der Rede und der Publikation alles dessen, was – von wem auch immer – zum Schaden anderer Menschen geplant und deshalb geheim gehalten wird. Es geht um die freie Geltendmachung der Wahrheit. Julian Assange bezeichnete in einem frühen programmatischen Aufsatz von 2006 «jede autoritäre Governance (Lenkungsform) als ´Verschwörung`, die zum Schaden der Bevölkerung arbeiten würde. Die ´Verteidiger von Wahrheit, [...]