Der unstillbare Hunger des Staates nach Steuern

Der unstillbare Hunger des Staates nach Steuern
  Obwohl der Staat in den vergangenen Jahren Rekord-Steuereinnahmen erzielte, will er nun die CO2-Steuer einführen. Solchen Steuerhunger kannten schon die Römer.  Etwas Außergewöhnliches spielt sich gerade ab: In Deutschland soll eine Steuerart (zumindest zum größten Teil) abgeschafft werden. Auch wenn in der offiziellen Bezeichnung der in den 90er-Jahren eingeführte Solidaritätszuschlag nicht Steuer, sondern „Ergänzungsabgabe zur Einkommens- und Körperschaftssteuer“ ist, ist das für den Bürger, soweit er von CDU/CSU und SPD nicht als Besserverdiener definiert wird, in der praktischen Auswirkung einerlei, denn der Staat verzichtet dann auf Einnahmen, dem Bürger soll weniger genommen werden. Es ist auch nicht so, dass diese Abgabequelle unbedeutend geworden wäre, sie würde bei Fortbestand munter weitersprudeln. Der Staat, das „kälteste aller kalten Ungeheuer“ (Nietzsche), verzichtet also auf das Geld seiner Bürger, nach dem er doch sonst so unersättlich giert. Im Normalbetrieb versucht jeder Staat neue Steuer- oder Abgabearten zu definieren, der Wegfall von funktionierenden Einnahmequellen ist eher die Ausnahme. Auf unergiebige Geldquellen zu verzichten, ist sehr viel einfacher. „Geld stinkt nicht“ Das gilt wohl für alle Epochen, zum Beispiel auch für die für uns so ferne Antike. Da die Kaiser des antiken Römerreichs in ihrem Erfindungsreichtum für neue Steuern und Abgaben prägend für spätere Zeiten [...]