Die EU verprasst 750 Milliarden Euro – wofür?

Die EU verprasst 750 Milliarden Euro – wofür?
  Wozu braucht die EU einen Wiederaufbaufonds? Da es weder einen Krieg noch eine Naturkatastrophe gab, gibt es nichts, das wieder aufgebaut werden müsste. Auf dem jüngsten EU-Maskenball haben sich die EU-Regierungschefs auf einen sogenannten „Wiederaufbaufonds“ von 750 Milliarden Euro geeinigt. Da es weder einen Krieg, noch eine Naturkatastrophe gab, wurde natürlich nichts zerstört, das wieder aufgebaut werden könnte – außer dem gesunden Menschenverstand der meisten Politiker und der schuldenpolitischen Grenzen, die der EU bisher gesetzt waren. Das erstmalige direkte Schuldenmachen der EU wird in den Medien als Paradigmenwechsel schöngeredet und sogar als großer Wurf gefeiert. Dabei handelt es sich tatsächlich um einen Wurf – unter dessen Gewicht der deutsche Steuerzahler zu leiden hat. Es ist ein weiterer großer Schritt in die Europäische Schuldenunion, mit dem die Fortsetzung der völlig unseriösen Staatsschuldenpolitik garantiert wird. Flucht ins Gold Vor diesem Hintergrund setzt sich die Edelmetallhausse unbeirrt fort. Der Goldpreis ist im Euro gerechnet seit Jahresanfang bereits um 20% gestiegen und hat gerade ein neues charttechnisches Kaufsignal gegeben. Bei ausgewählten Minenaktien sind die Gewinne erwartungsgemäß noch deutlich höher. Dennoch signalisieren meine langfristig orientierten Indikatoren, dass wir uns immer noch in einer frühen Phase der Edelmetallhausse befinden und noch viel größere Gewinne bevorstehen. [...]