Massengräber westlicher Kriegspolitik

Massengräber westlicher Kriegspolitik
  In Irak sind über 200 Massengräber mit Tausenden Opfern der IS-Gewaltherrschaft entdeckt worden. Es sind die Toten einer mörderischen westlichen Kriegspolitik. In Nordirak sind über 200 Massengräber mit Tausenden Opfern der Gewaltherrschaft des Islamischen Staates (IS oder auch ISIS) entdeckt worden. Allein den ersten 28 freigelegten Massengräbern sollen bis zu 12.000 Leichen gefunden worden sein, berichten die UN-Unterstützungskommission im Iran (UNAMI) und der Hohe Kommissar für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen Vereinten Nationen (OHCHR).[1] „Zu den Opfern gehören Frauen, Kinder, ältere Menschen und Personen mit Behinderungen, Mitglieder und ehemalige Mitglieder der irakischen Streitkräfte und Polizei, und ausländische Arbeiter“, heißt es in dem UN-Report. „Frauen bis zu 40 Mal am Tag vergewaltigt“ Etwa die Hälfte der entdeckten Gräber befinden sich den Angaben zufolge in der nördlichen Provinz Ninive, dem Hauptsiedlungsgebiet der Jesiden. Auf ihrem Eroberungszug hatten die Terroristen des IS etwa 5000 Jesidinnen versklavt. „Die gefangenen Jesidinnen werden bis zu 40 Mal am Tag vergewaltigt. Die Milizen der IS machen auch keinen Halt vor Kindern: Siebenjährige sind schon vollwertige Frauen, die ihnen für alles zur Verfügung stehen müssen“, sagte Holger Geisler vom Zentralrat der Jesiden in Deutschland in einem Radiointerview.[2] In der Region werden nach Angaben von Iraks Hoher Kommission [...]