Über Verschwörungstheorien und solche, die keine sind

Über Verschwörungstheorien und solche, die keine sind
  In der Coronakrise werden Menschen, die die amtlichen Bewertungen und die Lockdown-Entscheidungen kritisch sehen, als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Im Zeichen der Corona-Krise regt sich mehr und mehr der Widerstand gegen die staatlichen Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie. Dabei werden von manchen Kritikern teilweise phantastisch anmutende Behauptungen über die möglichen Absichten finanzkräftiger Akteure vertreten, die die Pandemie zur Durchsetzung eigener Interessen missbrauchen wollen, beispielsweise um die Demokratie abzuschaffen oder die Weltbevölkerung zu dezimieren, und anderes mehr.[1] Seitens der Regierenden und der Leitmedien begegnet man dergleichen mit dem Vorwurf, dies seien „Verschwörungstheorien“, man warnt die Bürger vor „fake news“ und übt Druck auf soziale Medien aus, die die Verbreitung solcher Nachrichten verhindern sollen. Dies erregt wiederum den Verdacht, jeder Kritiker des Handelns der Behörden und der Regierung solle von vornherein als „rechter Verschwörungstheoretiker“ denunziert und mundtot gemacht werden. Ein Teufelskreis, aus dem es, so scheint es, kaum ein Entrinnen gibt. Es ist daher notwendig, der Hysterie auf beiden Seiten entgegenzutreten und den Begriff Verschwörungstheorie auf den Prüfstand zu stellen. Dazu sollen im folgenden Abschnitt drei Szenarien vorgestellt werden, die das Zeug dazu haben, als „krude Verschwörungstheorien“ durchzugehen – wenn man es nicht besser wüsste. Diese Beispiele sollen als Warnung vor der allzu [...]