Wer das nächste Währungssystem mitgestaltet

Wer das nächste Währungssystem mitgestaltet
  Zentralbanker kennen die monetäre Bedeutung des Goldes ganz genau: Nur wer Goldbestände hat, wird bei der Neugestaltung des Währungssystems mit am Tisch sizten. Jüngst bin ich auf folgendes Zitat der Niederländischen Zentralbank gestoßen: „Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere sind nicht ohne Risiko, und ihre Kurse können fallen. Aber ein Goldbarren behält seinen Wert, sogar in Krisenzeiten. Deshalb haben Zentralbanken, darunter die DNB (Niederländische Zentralbank), traditionell beachtliche Goldbestände gehalten. Gold ist das perfekte Sparschwein – es ist der Vertrauensanker für das Finanzsystem. Wenn das System kollabiert, kann der Goldbestand als Basis dienen, um es wiederaufzubauen.“ Anscheinend kennen unsere zeitgenössischen Zentralbanker die monetäre Bedeutung des Goldes noch immer sehr genau. Auch ich bin der Meinung, dass ein Neuanfang nach dem Zusammenbruch des Währungssystems ohne Gold nicht möglich sein wird. Nur wer Goldbestände hat, wird bei der Gestaltung eines neuen Währungssystems mit am Verhandlungstisch sitzen. Insofern liest sich diese Passage der Niederländischen Zentralbank, als stamme sie aus meiner Feder. Zentralbanken spalten Europa Interessant ist, dass gerade die Politik der Notenbanken zusammen mit der unseriösen Staatsschuldenpolitik dafür sorgt, dass das bestehende Währungssystem extrem instabil geworden ist und kollabieren wird. Auf dem Weg dahin vernichtet die verantwortungslose ultra-laxe Geldpolitik Wohlstand und erzeugt gewaltige soziale [...]