An der Börse läuft alles wie im Crash-Jahr 1929

Die US-Börse ist noch stärker überbewertet als im Crash-Jahr 1929. Mit einer Marktkapitalisierung von 188 % des BIP ist der US-Markt so teuer wie nie zuvor. Steigende Zinsen sind Gift für die Börse, besagt ein bekanntes Börsenbonmot. Tatsächlich wurden zahlreiche Aktienbaissen von steigenden Zinsen angekündigt. Nun ist es in den vergangenen Wochen an den Anleihenmärkten zu einem recht deutlichen Zinsanstieg gekommen. Beispielsweise stieg der Zins 10-jähriger US-Staatsanleihen von 0,5 Prozent auf 1,6 Prozent. In vielerlei Hinsicht ähnelt die aktuelle Lage dem Geschehen während des Crash-Jahres 1929. Damals leitete der Börsenkrach die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre ein mit all ihren dramatischen politischen Folgen und einer dreijährige Aktienbaisse, in deren Verlauf der Dow Jones Industrial Average um 89 Prozent nach unten rauschte. Fundamentale Überbewertung der Börsen Die fundamentale Überbewertung der US-Börse ist heute sogar noch höher als im Crash-Jahr 1929. Denn mit einer Ak

Die US-Börse ist noch stärker überbewertet als im Crash-Jahr 1929. Mit einer Marktkapitalisierung von 188 % des BIP ist der US-Markt so teuer wie nie zuvor.

Steigende Zinsen sind Gift für die Börse, besagt ein bekanntes Börsenbonmot. Tatsächlich wurden zahlreiche Aktienbaissen von steigenden Zinsen angekündigt. Nun ist es in den vergangenen Wochen an den Anleihenmärkten zu einem recht deutlichen Zinsanstieg gekommen. Beispielsweise stieg der Zins 10-jähriger US-Staatsanleihen von 0,5 Prozent auf 1,6 Prozent.

In vielerlei Hinsicht ähnelt die aktuelle Lage dem Geschehen während des Crash-Jahres 1929. Damals leitete der Börsenkrach die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre ein mit all i...