ANSAGE: Impfen in die Unfreiheit: Helge Brauns Märchenstunde

Helge Braun und Angela Merkel: Die Totengräber der Freiheit in ihrer Hexenküche (Foto:Imago) Jetzt wissen wir, was aus Sicht der Bundesregierung den Unterschied zwischen Dänemark und Deutschland ausmachen soll: Ein Unterschied in der vollständigen Impfquote von knapp 12 Prozent, den das skandinavische Land mit seinen aktuell 74,1 Prozent zweifach Geimpften gegenüber Deutschland vorweisen kann. Diese […]



Helge Braun und Angela Merkel: Die Totengräber der Freiheit in ihrer Hexenküche (Foto:Imago)

Jetzt wissen wir, was aus Sicht der Bundesregierung den Unterschied zwischen Dänemark und Deutschland ausmachen soll: Ein Unterschied in der vollständigen Impfquote von knapp 12 Prozent, den das skandinavische Land mit seinen aktuell 74,1 Prozent zweifach Geimpften gegenüber Deutschland vorweisen kann. Diese 12 Prozent – so der blühende Blödsinn, den uns die Bundesregierung nun weismachen will – also sollen der Grund sein, warum Dänemark schon auf „0G“ ist und die Pandemie komplett hinter sich gelassen hat – während Deutschland immer strenger in Richtung 2G oder 1G wandert, warum es schon wieder neue Lockdownmaßnahmen beschließt und sein Test- und Maskenregime an Schulen und am Arbeitsplatz aufrechterhält.

Die Verlogenheit der Corona-Politik in diesem Land wird immer enthemmter, immer absurder und dreister. Anfang des Jahres erklärt uns die Regierung, eine „Herdenimmunität“ sei ab 60 Prozent Impfquote erreicht. Und im Februar gibt Merkel den Deutschen ihr Wort: Noch vor Sommerende, spätestens wenn jedem „ein Impfangebot gemacht“ wurde, sei die Pandemie „vorbei„. Beide Voraussetzungen sind mittlerweile nicht nur erreicht, sondern übererfüllt – und die Pandemie ist weder vorbei (noch nicht einmal für die Geimpften), sondern sie wird gerade in eine staatlich aktiv beförderte Pogromatmosphäre gegen Ungeimpfte überführt. Und nun, da mit Dänemark ein unmittelbares Nachbarland zeigt, welchen riesigen Unterschied eine mutige, freiheitsfreundliche und in die Eigenverantwortung ihrer Bürger vertrauende Regierung macht, sucht das Kanzleramt und seine hofwissenschaftliche Kamarilla nach weiteren absurden Begründungen, warum Deutschland seinen restriktiven Kurs weiterfährt.

Auf die Frage, wieso nicht auch Deutschland wie Dänemark oder auch Schweden in absehbarer Zeit zu einer fast kompletten Normalität zurückkehren könne, antwortete nun Kanzleramtschef Helge Braun: Dies könne es sehr wohl, aber um Moment noch nicht – denn Dänemark profitiere  schließlich von seiner „deutlich höheren Impfquote„. Das Virus fände in Dänemark „quasi niemanden mehr, der noch angesteckt werden kann„, so Braun – und das „selbst bei einem im Grunde völlig normalen Verhalten der Bevölkerung„.  Dafür also soll plötzlich die eingangs erwähnten 12 Prozent verantwortlich sein (die sich übrigens weiter verringert und in Wahrheit wohl schon weit geringer ist, weil die reale Impfquote in Deutschland wohl viel höher liegt als vom RKI bekanntgegeben).

Keine Einsicht, keine Aussicht

Doch noch aus einem anderen Grund ist Brauns Versuch, den Unterschied zu Dänemark den Ungeimpften in die Schuhe zu schieben, eine glatte Lüge: Die Bundesregierung achtet weiterhin stur auf Inzidenzen – und die sind von der Impfquote völlig unbeeinflusst, im Gegenteil. Der Schlüssel – das haben die Dänen erkannt – liegt in einer konsequenten Außerachtlassung von Antigentest- und PCR-Befunden und damit „Inzidenzen“, die keinerlei Aussagewert zur Krankheitslast haben.

Davon kann in Deutschland keine Rede sein. Hier erklärt dann ein Helge Braun, das „Infektionsgeschehen“ habe sich durch die 3G-Regel „einigermaßen stabilisiert„. Wäre dies nicht so, dann „müssen in Herbst und Winter auch alle die, die das Impfangebot nicht wahrnehmen, damit rechnen, dass sie die Corona-Infektion durchmachen müssen.“ Also wieder mehr „Inzidenzen“. Fazit: Sowenig wie die Bundesregierung daran denkt, die epidemische Lage aufzuheben, so wenig weicht sie von ihrem leibgewonnenen Notstand ab. Auch Brauns weitere Ausführungen lassen daran keinen Zweifel: mit Blick auf die Zeit nach der Bundestagswahl und den Herbst stellt er klar, dass „härtere Maßnahmen für Ungeimpfte nicht ausgeschlossen“ seien. Die „Eskalationsstufe 2G“ sei überall zu erwarten, wenn man „Überlastungszeichen im Gesundheitswesen“ sehe.

Immer deutlicher zeigt sich: Diese Bundesregierung denkt gar nicht daran, Freiheiten wie in Dänemark und demnächst vermutlich in immer mehr Ländern zurückzugeben. Deshalb können sich die Deutschen auch soviel impfen wie sie wollen – denn selbst wenn 100 Prozent doppelt geimpft werden, ginge spätestens in einigen Monaten das Spiel mit den dritten und vierten Impfungen vorne los. Wir kommen da nie mehr heraus – und das sollen wir auch gar nicht. Denn das, was wir jetzt erleben, war von vornherein das Ziel: die Beseitigung des Lebens, das wir bis Anfang 2020, vor Ausbruch der inszenierten Psychose, kannten. Mehr als die verblassende Erinnerung an dieses freie Zeitalter wird nicht bleiben.

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