COVID-19-MaßnahmenCorona: Bis 23 Uhr darf man sich ins Koma saufen, danach gibt’s nichts mehr

So kommentierte Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, das Verheddern von Bund und Länder in ihren Corona-Schutzkonzepten. Das faktische innerdeutsche Reiseverbot für Personen aus Risikogebieten war von Anfang an ein Schildbürgerstreich. Von Jörg Schierholz.

So kommentierte Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, das Verheddern von Bund und Länder in ihren Schutzkonzepten. Das faktische innerdeutsche Reiseverbot für Personen aus Risikogebieten war von Anfang an ein Schildbürgerstreich.

Von einem Berliner, der seine Ferien in Brandenburg verbringen will, geht keine höhere Ansteckungsgefahr aus als von einem Brandenburger, der nach Berlin pendelt. Der eine wird mit einem „Beherbergungsverbot“ belegt, der andere nicht. Jemand, dessen Wohnung in einem Nicht-Risikogebiet liegt, darf am Wochenende verreisen, obwohl er oder sie in der Woche in einer risikobelastenden Stadt arbeitet?

In Hotels darf ich nicht übernachten, aber überfüllte, öffentliche Verkehrsmittel ohne Lüftung soll und darf ich benutzen. Eine Sperrstunde in der Gastronomie läßt sich kontrollieren, die Beschränkung der Teilnehmerzahl von Feiern in Privatwohnungen hingegen nicht.

Arabische Großhochzeiten als Corona-Supe...