„Der, der überlebt, versorgt die Kinder.“ Für die 196 Todesopfer der Flut kam jede Warnung zu spät

Zwei der unzähligen Dramen, die sich in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli ereigneten: Zwei Schwestern flüchten über das Dachfenster ihres im Nu flutenden Hauses auf einen Baum, in dem sie sieben Stunden [...]

Zwei der unzähligen Dramen, die sich in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli ereigneten:

Zwei Schwestern flüchten über das Dachfenster ihres im Nu flutenden Hauses auf einen Baum, in dem sie sieben Stunden lang hingen, bis sie gerettet wurden. Die eine Schwester sagte, in der Baumkrone hängend, zur anderen: „Der, der überlebt, versorgt die Kinder.“

Eine Mutter, die vor ihrem unbewohnbaren Haus in Dernau um Fassung ringt, berichtet: „Wir saßen mit unseren Kindern 18 Stunden lang auf dem Dach und es kam keine Hilfe. Unsere Kinder haben sich in der Nacht von uns verabschiedet. Sie haben gesagt, daß sie uns lieben – und wenn sie sterben…“

Während der 18 Stunden sah die Familie vom Dach aus ganze Güterzüge, Gastanks und LKWs vorbei schwimmen.

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