Die "humanitäre" Agentur USAID als Schlüsselinstrument im Kampf gegen Venezuela

Vorwürfe, dass die Agentur für Entwicklungshilfe der US-Regierung tatsächlich ein "Trojanisches Pferd" für Regimewechsel ist, kursieren seit Jahren, wurden jedoch immer strikt zurückgewiesen. Nun scheint Washington dies jedoch schriftlich bestätigt zu haben.

von Kit Klarenberg

Bereits am 16. April veröffentlichte die Aufsichtsabteilung der US-amerikanischen Agentur für internationale Entwicklung (USAID) einen Überblick über die Aktivitäten der Organisation in Venezuela von Januar bis April 2019. Die entlarvenden Befunde wurden von den Mainstream-Medien fast überall bis heute ignoriert.

In der chaotischen Zeitspanne von Januar bis April 2019 hatte sich Juan Guaidó zum amtierenden und rechtmäßigen Präsidenten des Landes erklärt und die Legitimität des gewählten Präsidenten Nicolás Maduro in Frage gestellt, was zu gewaltsamen Unruhen auf den Straßen von Caracas bis hin zu einem gut dokumentierten Vorfall am 23. Februar führte, bei dem mehrere Lastwagen mit "humanitären Gütern" von USAID aus Kolumbien nach Venezuela am Grenzübergang angehalten und in Brand gesteckt wurden. Sofort gaben westliche Nachrichtenagent...