Die Medien als mentale Kriegstreiber der Energiewende

von Jo Illge Wann immer es heute zu Kritik an Presse und öffentlichen Medien kommt, wird von den Journalisten und Redakteuren sehr gerne die „Pressefreiheit“ ins Feld geführt. Das geschieht reflexartig, und wird meistens geschluckt. Es bedeutet aber nichts anderes als daß die Regierung kein Vetorecht hat, die Artikel also nicht gegenliest und nicht ändert, […]

von Jo Illge

Wann immer es heute zu Kritik an Presse und öffentlichen Medien kommt, wird von den Journalisten und Redakteuren sehr gerne die „Pressefreiheit“ ins Feld geführt. Das geschieht reflexartig, und wird meistens geschluckt. Es bedeutet aber nichts anderes als daß die Regierung kein Vetorecht hat, die Artikel also nicht gegenliest und nicht ändert, ehe sie erscheinen.

Wenn sich die Presse in vorauseilendem Gehorsam der Propaganda der Regierung schon angeschlossen hat, ist das allerdings ohne jede Bedeutung. Bei Nachrichten über das Klima und die Energiewende zensieren sich die meisten Redakteure offensichtlich schon selber.

Der Trick hat noch einen großen Vorteil: man kann in dieser Konstellation auch keiner Regierungsbehörde einen Vorwurf machen, welchen Unsinn die Presse auch immer schreibt. Pressefreiheit ist heute Narrenfreiheit.

Trick 1: Meinungsführerschaft durch Bewerten

Die Bewertung von Fakten oder Vorg...