Die Wahl zwischen Kohlenstoff und Silikon

Duggan Flanakin Im April dieses Jahres wurde in einem Report der Yale-University festgestellt: „Gemeinden in den USA von Kalifornien bis nach Massachusetts verhängen ein Verbot von Erdgas in Neubauten. Die Befürworter sagen, die Maßnahmen seien entscheidend für die Beschleunigung des Übergangs zu einer rein elektrischen Zukunft, die mit erneuerbaren Energien betrieben wird.“ Dutzende weitere [von den Demokraten regierte] US-Städte erwägen Berichten zufolge Gasverbote oder Vorschriften bzgl. Strom, die in erster Linie durch „Klimaschutzbedenken“ motiviert sind.

Die Präsidentschafts- und Abwärtswahlen 2020, sollten die Demokraten als Sieger hervorgehen, werden diesen Ansturm auf eine vollelektrische Gesellschaft mit wenigen Ausnahmen zweifellos beschleunigen. Während einige eine rosige Zukunft vorhersagen, sind andere nicht so sicher. So werden sich die Amerikaner in wenigen Tagen entscheiden, ob sie ihre komfortable, auf Kkohlenstoff basierende Welt aufgeben und ihre Zukunft der bevorzugten Wind- und Solarzukunft des Silicon Valley anvertrauen wollen.

Auf einer breiteren Ebene besteht der Gegensatz nicht zwischen „alter, schmutziger“ bzw. „neuer, sauberer“ Energie. Die hochtechnologischen Herren der Sonne und des Windes sehen die Menschheit ganz anders als die Generationen, welche die feudalen Aristokratien stürzten und eine industrielle Revolution hervorbrachten. Diese Gesellschaft erweckte das Interesse an der Befreiung des Menschen von unterdrückenden Monarchen, die ...