"Es ist einfach nicht fair": Caitlyn Jenner gegen "biologische Jungen im Mädchen-Sport"

Mehrere US-Bundesstaaten haben inzwischen Transgender-Mädchen per Gesetz verboten, in der Schule in Mädchen-Sportmannschaften zu spielen. Unterstützung für dieses Vorgehen kam nun von einem Olympiasieger, der seit Jahren als Frau lebt. Demnach gehe es um Fairness.

Caitlyn Jenner, die 1976 als Bruce Olympiasieger im Zehnkampf wurde, gab 2015 bekannt, eine Transfrau zu sein. Die ehemalige Olympiasiegerin und nun unter anderem Kandidatin um den Posten der Gouverneurin von Kalifornien wurde am Wochenende von einem Reporter der US-Online-Zeitung TMZ zu einem kontrovers in den USA diskutierten Thema gefragt. Es geht nämlich um die Frage, ob Trans-Mädchen – jene Mädchen, die als Junge auf die Welt kamen – mit denen als Mädchen-geborenen Schülerinnen im Schulsport konkurrieren sollen?

Jenner lehnte dies ab. Konfrontiert von einem TMZ-Reporter mit der Frage begründete sie ihre Haltung mit den Worten: 

"Das ist eine Frage der Fairness. Das ist der Grund, warum ich dagegen bin, dass biologische Jungen, die trans sind, in der Schule im Mädchensport konkurrieren."

Die 71-Jährige ergänzte, dass es "einfach nicht fair ist" und man den Mädchensport in der Schule ...