G7-Staaten wollen gemeinsame Maßnahmen gegen China und Russland prüfen

Die britische Präsidentschaft will die G7 zu einem zentralen Forum der "westlichen Demokratien" gegen Russland und China umfunktionieren. Es ist das erste persönliche Treffen der Außenminister sieben führender westlicher Industriestaaten seit zwei Jahren.

Großbritannien wird am Dienstag versuchen, zusammen mit anderen G7-Partnern "entschlossene Maßnahmen"  zum "Schutz der Demokratien" vor angeblichen globalen Bedrohungen durch China und Russland zu vereinbaren.

Der Außenminister des Vereinigten Königreichs Dominic Raab wird am zweiten Tag des Außenministertreffens in London Gastgeber sein, um die Grundlage für einen Gipfeltreffen dieser Staats- und Regierungschefs im Juni zu legen, berichtet Reuters. Er wird Gespräche unter den sieben Partnern über die "Bedrohungen für Demokratie, Freiheiten und Menschenrechte" führen wollen:

"Die britische Präsidentschaft der G7 ist eine Gelegenheit, offene, demokratische Gesellschaften zusammenzubringen und Einheit zu demonstrieren, da es dringend erforderlich ist, gemeinsame Herausforderungen und zunehmende Bedrohungen anzugehen."

Neben den G7-Mitgliedern Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und den Ve...