Im Fernsehen wird Wahlkampf zum Klamauk

TV-Formate wie das „Triell“ der Kanzlerkandidaten oder der „Vierkampf“ der Spitzenkandidaten der kleineren Parteien beleidigen den intelligenten Zuschauer. Kommentar Im Fernsehen verkommt Politik vollends zur Show. Kein Wahlberechtigter braucht ein TV-Triell oder einen „Vierkampf“ der Spitzenkandidaten der kleineren Parteien für seine Wahlentscheidung. Aber das Fernsehen braucht diese aus dem Unterhaltungsprogramm des Privatfernsehens entlehnten Wettstreit-Formate offfenbar für seine Einschaltquoten. Inhaltlich gesehen, sind viele Sendungen aus dem Kinderprogramm jedenfalls weitaus informativer als so ein groteskes Schaulaufen der Politiker. Denn die wirklich wichtigen Sachfragen wie etwa die Rente, die Zukunft der Energieversorgung und der Industrie kommen bestenfalls am Rande und dann nur in wenigen Zuspitzungen zur Sprache. Es ist auch gar nicht das Ziel dieser Sendungen, den Bürger zu informieren. Vielmehr geht es darum, das Fernsehen als eigentliche Bühne der Politik zu inszeniere

TV-Formate wie das „Triell“ der Kanzlerkandidaten oder der „Vierkampf“ der Spitzenkandidaten der kleineren Parteien beleidigen den intelligenten Zuschauer.

Kommentar

Im Fernsehen verkommt Politik vollends zur Show. Kein Wahlberechtigter braucht ein TV-Triell oder einen „Vierkampf“ der Spitzenkandidaten der kleineren Parteien für seine Wahlentscheidung. Aber das Fernsehen braucht diese aus dem Unterhaltungsprogramm des Privatfernsehens entlehnten Wettstreit-Formate offfenbar für seine Einschaltquoten.

Inhaltlich gesehen, sind viele Sendungen aus dem Kinderprogramm jedenfalls weitaus informativer als so ein groteskes Schaulaufen der Politiker. D...