Kein Ende der menschenverachtenden US-Kriegspolitik?

 Von Wolfgang Effenberger (politonline) «Das aus Ameriko- und Euro-Afghanen in einer Koalition mit willfährigen Warlords bestehende, durch und durch korrupte Marionetten-Regime hat kapituliert» [1], so der in Deutschland lebende Afghane Matin Baraki. Der Politikwissenschaftler hat [...]

 Von Wolfgang Effenberger (politonline)

«Das aus Ameriko- und Euro-Afghanen in einer Koalition mit willfährigen

Warlords bestehende, durch und durch korrupte Marionetten-Regime hat kapituliert» [1], so der in Deutschland lebende Afghane Matin Baraki. Der Politikwissenschaftler hat 1995 an der Philipps-Universität Marburg promoviert und publiziert über den Mittleren Osten sowie Zentralasien. Zur Erinnerung: Nur 27 Tage nach dem Terroranschlag in New York, eröffnete die US-Regierung den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Afghanistan, obwohl bis heute nachweislich kein Afghane an dem Anschlag beteiligt war. Der alleinige Grund: Die Taliban lieferten nicht schnell genug den bei ihnen im Asyl lebenden mutmaßlichen Drahtzieher des Anschlags aus.

Als Kriegspartner bedienten sich die USA der Dschunbisch-Milizen und ihres zwielichtigen Warlor...