Proteste im Iran erreichen Teheran und Hamburg

Im Iran wird seit einer Woche gegen Wasserknappheit und gegen das Regime demonstriert, die Polizei...

Am vergangenen Wochenende begannen die Proteste in der Provinz Chusestan im Südwesten, wo die arabische Minderheit der Ahvazi lebt. Die iranische Regierung hat die beiden wichtigsten Flüsse der Region Karoon und Karkheh umgeleitet, und eine Dürre verursacht. Die Proteste richteten sich schnell auch gegen das Regime, Demonstraten skandierten »Tod Khamenei« und »Nieder mit der Diktatur«. Die iranische Polizei schlägt mit aller Härte zurück, es soll mindestens vier Tote geben. Das Internet wird im Iran heruntergefahren, um die Berichterstattung zu erschweren. Mittlerweile haben sich die Proteste auf andere Städte ausgeweitet: In der U-Bahn in der Hauptstadt Teheran skandierten Fahrgäste, »Nieder mit der Islamischen Republik! Nieder mit Khamenei!« Im Iran zu protestieren ist lebensgefährlich. Am 15.-17.11.2019 ließ das Regime nach landesweiten Protesten zirka 1500 vornehmlich junge Leute erschießen und mehrere tausend w...