Schwedisches Gericht verurteilt Juden wegen »antijüdischer Hetze«

Das Bezirksgericht von Nacka (Vorort von Stockholm) hat einen schwedischen Juden wegen der...

In Deutschland ist es so, dass grundsätzlich jede Schmiererei eines Hakenkreuzes, einer SS-Rune, jeder Angriff auf eine Synagoge oder eine sonstige jüdische Einrichtung, jeder Angriff auf einen Kippa-Träger reflexartig in die Kategorie der Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund eingeordnet wird. In der Mehrzahl der Fälle werden diese Straftaten gar nicht erst aufgeklärt (gewollt?). Sie sind einmal einkategorisiert, dabei bleibt es. So kann immer wieder seitens der Altparteienpolitiker der Aufruf zum angeblichen »Kampf gegen Rechts« bemüht werden. Dass sich sogar Juden selbst der Volksverhetzung gegen ihre eigenen Glaubensbrüder schuldig machen, hat jetzt das Bezirksgericht in Nacka, einem Vorort von Stockholm, in seinem Urteil festgestellt. Dort stand ein Mann vor Gericht, der unter anderem Bilder mit Hakenkreuzen, Tyr-Runen und SS-Runen veröffentlicht hat. Für Staatsanwältin Angelica Runesson wollte der Täter mit diesen Bildern den Nationalsozialismus verherrl...