Spahns Inzidenz-Panikmache vor der Grippesaison: Die Politik führt ihre Impfkampagne selbst ad absurdum

Dass sich immer mehr nicht nur einfach, sondern vollständig Geimpfte mit Corona infizieren, ist für die deutsche Politik und notorische Befürworter der direkten oder indirekten Impfpflicht überhaupt kein Argument gegen die Impfung. Denn entscheidend sei ja, dass die Impfung vor schweren und tödlichen Verläufen schütze. Wenn das stimmt, bedeutet es jedoch nicht mehr und nicht […]

Dass sich immer mehr nicht nur einfach, sondern vollständig Geimpfte mit Corona infizieren, ist für die deutsche Politik und notorische Befürworter der direkten oder indirekten Impfpflicht überhaupt kein Argument gegen die Impfung. Denn entscheidend sei ja, dass die Impfung vor schweren und tödlichen Verläufen schütze. Wenn das stimmt, bedeutet es jedoch nicht mehr und nicht weniger als die völlige Aussage- und Bedeutungslosigkeit des Inzidenzwertes: Denn dieser korreliert dann gar nicht mehr mit klinischen oder gar intensivmedizinisch relevanten Fallzahlen – und sagt damit auch nichts über den realen Krankheitswert aus.

Fast die Hälfte der aktuell Infizierten – 47 Prozent – ist in England bereits geimpft. Und auch in Deutschland, mit zunehmender Prävalenz der „Delta-Mutante“, steigt die Za...