Versicherte sollen Milliarden für Corona zahlen

  Die Regierung bricht ihr Versprechen. Obwohl sie per „Sozialgarantie“ die Stabilität der Sozialbeiträge zusagte, müssen Versicherte nun für Corona draufzahlen. Was von den Versprechen dieser Bundesregierung zu halten ist, zeigt sich aktuell bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) haben sich darauf geeinigt, den Zusatzbeitrag der gesetzlich Krankenversicherten um 0,2 Prozentpunkte anzuheben. Angeblich ist durch Corona im Gesundheitssystem ein Finanzierungsdefizit von rund 16 Milliarden € für das Jahr 2021 entstanden. Davon sollen die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherungen drei Milliarden Euro aufbringen, die Kassen selbst sollen acht Milliarden beisteuern, und der Staat gibt fünf Milliarden Euro. Entstanden sein soll das Finanzierungsdefizit durch sinkende Beitragseinnahmen und steigende Gesundheitsausgaben während der Krise. Versprechen gebrochen Obwohl die gesetzlich Krankenversicherten nun

 
Die Regierung bricht ihr Versprechen. Obwohl sie per „Sozialgarantie“ die Stabilität der Sozialbeiträge zusagte, müssen Versicherte nun für Corona draufzahlen.

Was von den Versprechen dieser Bundesregierung zu halten ist, zeigt sich aktuell bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) haben sich darauf geeinigt, den Zusatzbeitrag der gesetzlich Krankenversicherten um 0,2 Prozentpunkte anzuheben. Angeblich ist durch Corona im Gesundheitssystem ein Finanzierungsdefizit von rund 16 Milliarden € für das Jahr 2021 entstanden.

Davon sollen die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherungen drei Milliarden Euro aufbringen, die Kassen selbst sollen acht Milliarden ...