Zum Fall Nawalny

Redaktion politonline Bevor man sich mit dem Vergiftungsfall Nawalny auseinandersetzt, dürfte es durchaus zweckmässig sein, sich zuvor den in der Presse unendlich ausgewalzten Fall Skripal nochmals bewusst zu machen: Am 4. März 2018 waren in [...]

Redaktion politonline

Bevor man sich mit dem Vergiftungsfall Nawalny auseinandersetzt, dürfte es durchaus zweckmässig sein, sich zuvor den in der Presse unendlich ausgewalzten Fall Skripal nochmals bewusst zu machen: Am 4. März 2018 waren in Salisbury der ehemalige russische Militäroffizier und danach Doppelagent für den britischen Geheimdienst Sergei Skripal und seine Tochter Julia angeblich durch eine Chemiewaffe mit Namen »Novichok« vergiftet worden. Russland hatte die Anschuldigungen aufs schärfste bestritten und seine Mithilfe bei der Aufklärung angeboten, die jedoch barsch abgelehnt wurde. Dies vor allem deswegen, weil dieser Anschlag in der Folge praktisch lautlos verebbte. Eine der letzten Meldungen hierzu lautete wie folgt: »Scotland Yard findet keine Beweise für Putins Rolle im Fall Skripal«. »Die Suche nach mutmaßlichen...